Was ist die WordPress .htaccess File?

Immer wieder läuft er Ihnen über den Weg: Der Begriff .htaccess File. Besonders dann, wenn Sie mit WordPress arbeiten und auf eigene Faust bestimmte Änderungen an Ihrer Seite vornehmen möchten. Dann wird oftmals von Ihnen verlangt, die WordPress .htaccess File zu bearbeiten. Doch was genau versteckt sich in diesem mysteriösen Ordner und welche Funktionen erfüllt er? Das elancer-team verrät es Ihnen!

DIE WORDPRESS .HTACCESS FILE: EINE DEFINITION

htaccess ist nicht etwa ein zufälliger Haufen Buchstaben, sondern ein Kürzel. Ähnlich wie www für World Wide Web steht, steht htaccess für Hypertext Access – auf Deutsch Hypertext Zugriff. Dabei handelt es sich um eine konfigurierende Textdatei; sie legt also fest, mit welchen Ausgangseinstellungen ein Programm oder auch Server arbeiten soll. Sie ist dafür verantwortlich, dass der Server, auf dem Ihre WordPress Installation abgelegt ist, bestimmten Handlungsregeln folgt. Der Vorteil der .htaccess File ist, dass sie bei jedem Server Request ausgelesen wird und nicht etwa erst nach einem Neustart. Änderungen in der WordPress .htaccess File werden damit sofort umgesetzt.

Eine .htaccess File wird nicht in einer herkömmlichen Programmiersprache verfasst, sondern in der Directives Syntax. Jeder Befehl besteht aus einer Textzeile oder einem Code. Diese Syntax muss natürlich vom Server verstanden werden, das tun alle NCSA-kompatible Server wie beispielsweise Apache.

WAS ERMÖGLICHT DIE WORDPRESS .HTACCESS FILE?

Die Möglichkeiten mit einer WordPress .htaccess File sind vielfältig. Über die Möglichkeiten mit dieser Datei und ihre Umsetzung wurden schon ganze Bücher geschrieben, deswegen werden sie an dieser Stelle nur beispielhaft angerissen, um einen Eindruck über die Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln.

Zu den Haupteinsatzbereichen gehören WordPress Security wie Zugriffskontrolle, Passwortschutz und geschützte Bereiche, WordPress Weiterleitungen und URL-Shortenings, Cache Management, alternative Inhalte und individualisierte Fehlerseiten.

Nehmen wir als Beispiel den Befehl mod_rewrite: Mit seiner Hilfe lassen sich alte, lange und Benutzer- sowie SEO-unfreundliche URLs in kurze, knackige und individuelle Links umwandeln. Mit mod_expires lässt sich das Browser Chaching aktivieren und für jeden Dateityp individuell einstellen, wie lange er im Chache aktiv bleiben soll. Dadurch verbessert sich die Ladezeit Ihrer WordPress Seite spürbar. Sie haben unerwünschten Besuch auf Ihrer Seite? Dann können Sie Ihre WordPress .htaccess File nutzen, um bestimmte IP-Adressen dauerhaft zu blocken oder um Benutzern und Benutzergruppen bestimmte Zugriffrechte zu geben und sie in anderen Bereichen auf Ihrer Seite zu blocken. Außerdem können Sie hier Passwörter schützen und und und… Um die WordPress Sicherheit so hoch wie möglich zu halten, können Sie beispielsweise den Zugriff auf die .htaccess Datei außerhalb des FTP-Zugangs gänzlich unterbinden. Dasselbe geht übrigens auch mit dem wp-contentOrdner, DEM wichtigsten Ordner Ihrer WordPress Seite, denn er enthält alle Themes, Plugins, Bilder, gecachte Dateien und vieles mehr, die Ihre Seite ausmachen. Daher sollte dieser Ordner so gut es geht geschützt sein. Die .htaccess Datei bietet Ihnen eine sehr zuverlässige Methode, um eine hohe Sicherheit zu gewährleisten. Der vorgesetzte Punkt macht die .htaccess File übrigens zu einer versteckten Datei, die in einer Dateiauflistung nicht auftaucht.

DIE WORDPRESS .HTACCESS FILE IM SUBFOLDER

Der Speicher- oder Ablageort Ihrer WordPress .htaccess File definiert, für welche Bereiche Ihrer WordPress Installation die in der File festgesetzten Regeln greifen. Es kann also durchaus vorkommen, dass sich in Ihrer Installation gleich mehrere WordPress .htaccess Files verstecken. Diese definieren dann Regeln für den Ordner und gegebenenfalls die Unterordner, in dem sie abgelegt sind. Eine .htaccess Datei reicht also so weit nach „unten“, bis sie auf eine neue .htaccess Datei trifft, die wie bei einem Staffellauf dann die maßgeblichen Regeln setzt.

Ohne professionelles Wissen sollten Sie die WordPress .htaccess File nur dann bearbeiten, wenn Sie eine wirklich sehr detaillierte und erprobte Schritt-für-Schritt Anleitung vor sich haben, die Ihnen zeigt, wie Sie bestimmte Ergebnisse erzielen. Denn Änderungen in dieser Datei können weitreichende Auswirkungen haben, die im schlimmsten Fall zu einem Ausfall Ihrer Seite führen. Führen Sie vorher also immer ein komplettes Backup Ihrer WordPress Seite durch und legen Sie auch eine Sicherheitskopie Ihrer WordPress .htaccess File an, bevor Sie diese verändern. Oder Sie lassen einen Profi diesen Job übernehmen! Das elancer-team hilft Ihnen bei Projekten, die Änderungen in der WordPress .htaccess File voraussetzen. Kontaktieren Sie uns einfach und wir machen Ihnen ein individuelles Angebot!

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