In 4 Schritten WordPress auf HTTPS umstellen

Sie möchten, dass Ihre WordPress Seite den höchsten Sicherheitsansprüchen gerecht wird und sich auch ihre Kunden (vor allem ihre Daten) bei Ihnen gut aufgehoben fühlen? Ihre Seite läuft noch über das herkömmliche HTTP? Dann sollten Sie WordPress auf HTTPS umstellen um sich und Ihre Kunden zu schützen.

WARUM EIGENTLICH WORDPRESS AUF HTTPS UMSTELLEN?

  • Sicherheit. Wenn Sie eine HTTPS-URL verwenden, erhöhen Sie die Sicherheit Ihrer Domain massiv und macht es so für Hacker schwieriger, Sie anzugreifen.
  • Datenschutz. Mit HTTPS können die von Ihren Kunden eingegebenen Informationen (zum Beispiel sensible Daten wie Bankverbindungen, Kreditkarten, Passwörter oder auch Kontaktformulare) nicht durch Dritte abgefangen und gestohlen werden, da sie in einem verschlüsselten Protokoll an den Server gesendet werden. Sie sollten also WordPress auf HTTPS umstellen, wenn Ihre Kunden sich bei Ihnen einloggen und persönliche Daten übermitteln können oder Kaufabwicklungen getätigt werden, wie es zum Beispiel bei Onlineshops der Fall ist.
  • SEO, SEO, SEO… Google belohnt jene Domains, die auf die sichere URL setzen, indem es das Ranking sicherer Seiten deutlich verbessert. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das fehlende ‚S‘ zu Nachteilen bei der Suchmaschinenoptimierung führen kann. Gerade für WordPress Betreiber, die ihre Seite monetarisieren und von den Einkünften leben, ist ein gutes Ranking überlebenswichtig.
  • Kontrolle. Es soll Internetprovider und WiFi-Systeme geben (zum Beispiel von Hotels), die in den http Traffic eingreifen und ihre eigene Werbung einschleusen. Mit HTTPS ist das auf Ihrer Seite nicht mehr möglich.
  • Vertrauen. Wer nicht schon vorher HTTP von HTTPS unterscheiden konnte, kann es jetzt. Google hat damit begonnen, User auf die fehlende Verschlüsselung hinzuweisen und warnt vor möglichem Datenklau, indem entweder ein Fenster eingeblendet wird oder ein kleines rotes ‚x‘ in der URL-Leiste erscheint – auch dann, wenn Sie gar keine Malware auf Ihrer WordPress Seite haben. Auf Userseite sorgt das natürlich für Abschreckung, die Folge sind weniger Besucher und eine abfallende Conversion Rate. Damit niemand „zurück zur sicheren Ergebnisliste“ klicken muss und ruhigen Gewissens auf Ihrer Seite surfen und shoppen kann, sollten Sie WordPress auf HTTPS umstellen.

WORDPRESS AUF HTTPS UMSTELLEN – NICHT OHNE SSL-ZERTIFIKAT

Damit Sie Ihre Seite vor Datenklau schützen können, benötigen Sie ein SSL Zertifikat. Wenn Sie eCommerce betreiben, werden Sie höchstwahrscheinlich bereits eins besitzen. Die Auswahl ist groß, es gibt Zertifikate von unterschiedlichen Anbietern. Wer das beste Angebot möchte, sollte einen Vergleich anstellen. Die meisten Hoster bieten kostenpflichtige SLL Zertifikate an und diese sind in der Regel dann auch schnell integriert, setzen Sie sich am besten mit Ihrem Hoster in Verbindung. Seit Ende 2015 gibt es auch die Zertifizierungsstelle „Let’s Encrypt“, die kostenlose Zertifikate vergibt.

IN 4 SCHRITTEN WORDPRESS AUF HTTPS UMSTELLEN – SO GEHT’S

Inzwischen könnte die Umstellung auf HTTPS kaum einfacher sein, denn es gibt das Plugin „Really Simple SSL“, das wirklich die komplette Umstellung für Sie übernimmt. Sie müssen sich nur um das SSL Zertifikat kümmern und das Plugin installieren. Wenn Sie auf das Plugin verzichten und WordPress lieber manuell auf HTTPS umstellen möchten, ist das in vier Schritten erledigt. Die Umstellung auf HTTPS wird dafür sorgen, dass Ihre Seite für einen kurzen Zeitraum nicht erreichbar ist. Sie sollten die Umstellung daher zu einem Zeitpunkt vornehmen, zu dem sich nur wenige Nutzer auf Ihrer Seite befinden

Schritt 1: Erstellen Sie ein komplettes WordPress Backup! Auf diese Weise sind Sie abgesichert, sollte bei der Umstellung von WordPress auf HTTPS doch etwas anders laufen, als geplant.

Schritt 2: Öffnen Sie ihr Backend. Unter „Einstellungen – Allgemein“ gelangen Sie zur WordPress URL sowie zur Seiten-URL. Stellen Sie die URLs von http:// auf https:// um und speichern Sie ab. Nun ist ein Großteil der Arbeit bereits erledigt.

Schritt 3: Jetzt müssen alle bestehenden URLs Ihrer Seite geändert werden. Damit das automatisch und zuverlässig geschieht, hilft ein Suchen und Ersetzen Plugin, zum Beispiel Better Search Replace oder Search & Replace. Nach der Installation können Sie bei beiden Plugins nach alten URLs suchen und sie durch die https-URL ersetzen.

Suche nach:                    http://IHREWEBSITE.DE

Alle ersetzen mit:            https://IHREWEBSITE.DE

Schritt 4: Weiterleitungen einrichten. Zu guter Letzt muss verhindert werden, dass beispielsweise unverschlüsselte Backlinks über http auf Ihre Seite führen. Die Gründe: Bei gemischtem Content (http vs. https Links) erscheint für den User eine Warnung im Browser und die Gefahr von Duplicate Content besteht, was sich wiederum negativ auf die SEO auswirkt. Das lässt sich mit der Einrichtung einer 301-Weiterleitung verhindern. Sie wird in der .htaccess-Datei angelegt, die sich im Wurzelverzeichnis Ihrer Website befindet. Fügen Sie folgenden Code nach dem Eintrag # END WordPress ein:

Damit ist das Projekt „WordPress auf HTTPS umstellen“ erfolgreich abgeschlossen

Wenn Sie über ein entsprechendes Plugin verfügen, können Sie jetzt noch den Cache leeren und neu erstellen. Möglichweise müssen auch Webmaster Tools up to date gebracht werden, indem die „neue“ Seiten-URL angegeben wird.

Die Umstellung Ihrer WordPress Seite auf das verschlüsselte HTTPS sollte unbedingt einwandfrei sein, besonders dann, wenn es um sensible Informationen wie Bankdaten geht. Wer einen privaten Blog führt, kann sich ohne Weiteres an dieser Umstellung selbst versuchen. Doch wenn Sie Kundendaten sammeln und sich nicht tiefergehend mit WordPress auskennen, sollten sie die Umstellung auf HTTPS unbedingt einem Profi überlassen. Das eLancer-Team übernimmt diese Aufgabe für Sie und wird sich um das für Sie beste SSL-Zertifikat kümmern, die WordPress Umstellung auf HTTPS vornehmen und alle weiteren, für Ihre Seite spezifischen Anforderungen umsetzen. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf.

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