In sechs Schritten zum Redesign Ihrer WordPress Seite

In unserer schnelllebigen Zeit sind gerade Designs von Internetseiten schnell überholt. Wer will, dass seine WordPress Seite nicht den Anschluss verpasst und veraltet wirkt, muss das Design seiner Seite regelmäßig anpassen. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt wie Sie Ihrer WordPress Seite ein gelungenes Redesign verpassen.

1. MACHEN SIE EIN BACKUP IHRER SEITE

Bevor Sie irgendetwas verändern ist es wichtig, dass Sie ein Backup Ihrer Seite erstellen. So sind Sie auf der sicheren Seite, falls wider Erwarten etwas schief geht und Sie Ihre Seite wieder auf das alte Design umstellen müssen. Wie Sie ein Backup Ihrer WordPress Seite erstellen, erfahren Sie in unserem Beitrag Tipps um Ihre WordPress Sicherheit zu erhöhen

2. RÄUMEN SIE IHRE WORDPRESS SEITE AUF

Ein Redesign ist eine gute Gelegenheit, um Ihre WordPress Seite aufzuräumen. Reparieren Sie kaputte Links, löschen Sie Spam-Kommentare und entsorgen Sie alte ungenutzte Plugins und Themes. Entfernen Sie als erstes die ungenutzten Plugins und Themes. Sie bedeuten Sicherheitslücken für Ihre Seite. Optimieren Sie Ihre Datenbank, entfernen Sie ungenutzte Daten und erreichen Sie so eine höhere Geschwindigkeit für Ihre WordPress Seite. Plugins wie der WP-DBManager sind dabei hilfreich. Kaputte Links entfernen Sie leicht mit dem Broken Link Checker Plugin. Wenn Sie Ihre Seite aufgeräumt haben, erstellen Sie ein neues Backup.

3. INSTALLIEREN SIE IHR NEUES THEME AUF EINER TESTSEITE

Es hat sich bewährt, ein neues Theme vor dem Wechsel zunächst auf einer Testseite zu installieren. Diese eignet sich ebenso um neue Plugins und Widgets zu testen ohne die eigene WordPress Seite zu gefährden. Um eine Testseite zu erstellen, können Sie entweder WordPress lokal auf Ihrem Computer installieren (was allerdings etwas mehr technisches Verständnis und Aufwand erfordert) oder Sie installieren einfach eine zweite Variante von WordPress in einem Unterordner Ihrer Domain. Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, denken Sie daran, in den Einstellungen Suchmaschinen daran zu hindern, Ihre Seite zu indexieren. Wählen Sie dafür unter dem Menüpunkt Einstellungen den Punkt Lesen und setzen Sie einen Haken vor Verbietet Suchmaschinen die Website zu indexieren. Idealerweise sollte Ihre Testseite bereits genauso aufgebaut sein wie Ihre Live-Seite, bevor Sie das neue Theme installieren. Denn ein neues WordPress Theme mag auf einer ganz frischen WordPress Seite funktionieren, aber wenn es auf eine bereits bestehende Seite installiert wird, können Probleme mit Plugins oder anderen Elementen auftreten. Diesen Fall wollen Sie testen, daher sollte Ihre Testseite entsprechend aufgesetzt sein.

Um Ihre Seite auf die Testseite zu duplizieren, müssen Sie die gesicherten Daten aus Schritt 1 importieren und alle relevanten Dateien für den Inhalt hochladen. Ein nützliches Plugin für diesen Schritt ist Duplicator. Wie Sie mit diesem WordPress Plugin eine Seite duplizieren, können Sie in unserem Beitrag WordPress Umzug mit Duplicator nachlesen.

4. PRÜFEN SIE IHRE TESTSEITE

Nachdem Sie Ihre Testseite aufgesetzt haben, sollten Sie zunächst prüfen, ob alle WordPress Plugins, die Sie nutzen, installiert und aktiviert sind bevor Sie Ihr neues Theme aktivieren. Anschließend sollten Sie methodisch jede einzelne Rubrik Ihrer WordPress Testseite durchgehen und prüfen, ob alles funktioniert. Wenn Sie Bilder in Ihren Beiträgen nutzen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihr neues Theme andere Bildgrößen nutzt als Ihr altes. Mithilfe des Plugins Regenerate Thumbnails können Sie Ihre Thumbnails wiederherstellen und die Bilder weiter nutzen.

Einige Themes arbeiten mit Templates für Standardseiten. Wenn Sie diese für einige Ihrer Unterseiten nutzen möchten, müssen Sie jede dieser Seiten öffnen und das Template manuell ändern. Wenn Sie alle Seiten auf einen Schwung ändern möchten, machen Sie das am besten über den Page Screen.

Wenn Sie bei Ihrem neuen Theme Einstellungen im Dashboard vornehmen, sollten Sie sich diese notieren, um sie anschließend auf Ihrer Live-Seite wiederholen zu können. Einige Theme erlauben den Import und Export von Einstellungen, was die Sache erheblich erleichtert.

5. AKTIVIEREN SIE DAS NEUE THEME AUF IHRER LIVE-SEITE

Wenn das neue Design auf Ihrer Testseite einwandfrei funktioniert, können Sie das neue Theme auch auf Ihrer Live-Seite aktivieren. Denken Sie daran, alle geänderten Einstellungen zu übernehmen. Prüfen Sie anschließend erneut alle Rubriken Ihrer Seite und testen Sie, ob alles funktioniert. Wenn der Prozess längere Zeit in Anspruch nimmt, weil Sie beispielsweise viele Bilder mit dem Regenerate Thumbnails Plugin bearbeiten müssen, ist es unter Umständen sinnvoll, vorübergehend den Zugang zu Ihrer Seite zu blockieren. Nutzen Sie das WP Maintenance Mode Plugin, um Ihre Nutzer zu informieren, dass Ihre Seite ausfällt weil Sie ein Upgrade vornehmen. Sie können dort sogar einen Countdown einstellen, der anzeigt, wann Ihre WordPress Seite wieder verfügbar ist. Denken Sie daran, das Plugin zu deaktivieren wenn die Bearbeitung und die Testphase abgeschlossen ist.

6. SCHREIBEN SIE ÜBER IHR REDESIGN

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Ihr Redesign erfolgreich abgeschlossen! Sorgen Sie dafür, dass Ihre Leser über die Neuerungen informiert werden und verwenden Sie Screenshots der neuen Seite. Leser, die Ihren WordPress Blog über RSS Feeds beziehen, bemerken sonst nichts von Ihrem neuen Design. Bei manchen Lesern kann der Cache ihres Browsers unter Umständen verhindern, dass sie die neue Seite oder Teile davon laden können. Informieren Sie Ihre Leser, dass sie unter Umständen Ihren Cache leeren müssen, damit Ihre WordPress Seite bei ihnen wieder einwandfrei funktioniert.

FRAGEN ODER SCHWIERIGKEITEN?

Bei Ihrem Redesign sind Komplikationen aufgetreten oder Sie möchten gerne eine Beratung, welches neue Design am besten zu Ihrer WordPress Seite passt und diese auf den aktuellsten Stand bringt? Kontaktieren Sie uns, die WordPress Experten unseres eLancer Teams unterstützen Sie gerne beim Redesign Ihrer WordPress Seite.

Quelle: www.wpkube.com

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